Altenpfleger NRW, ein Beruf für Helden!

WeBawi Fröhliche alte Dame

Auch wenn die Altenpflege lange Zeit als ungeliebte kleine Schwester der Krankenpflege galt, ist sie schon immer ein unverzichtbarer Beruf mit steigenden Anforderungen. Pflegerische, psychologische und soziale Kompetenzen müssen dauerhaft reflektiert und trainiert werden. Das empathische Verbinden von Behandlungspflege und sozialpflegerischer bzw. psychiatrischer Betreuung ist eine der täglichen Herausforderungen dieses vielfältigen Berufes. Die lückenlose Dokumentation und ganzheitliche Planung der Pflege von Bewohnern ist anspruchsvoll, aber unverzichtbar. Sie gilt als Basis der genauen Diagnostik von Haus- und Fachärzten sowie als Nachweis für erbrachten Leistungen gegenüber den Krankenkassen.

Altenpfleger NRW ist nicht nur das Arbeiten in stationären Einrichtungen. Der Pflegeberuf ist mobil, flexibel und passt sich den Bedürfnissen der jeweiligen Gesellschaft an. Sozialstationen und mobile Pflegedienste versorgen hilfsbedürftige Menschen im eigenen, privaten Umfeld. Tagespflegen bieten ein festen Anlaufpunkt, als Ort der Begegnung und Betreuung. Hier liegt das gemeinsame Gestalten einer festen Tagestruktur und das Vermeiden von Einsamkeit im Fokus. Liegen mehrere schwere Erkrankungen oder eine fortgeschrittene Demenz vor, ist oft eine dauerhafte Anwesenheit von ausgebildeten Pflegekräften notwendig, dieses ganzheitliche Konzept bietet die stationäre Pflege.

Die Gerontopsychiatrie garantiert, durch die spezielle Ausbildung der Altenpfleger NRW im Umgang mit Patienten, welche an psychischen Veränderungen oder schweren Formen der Demenz leiden, die Versorgung und Betreuung in einem geschützten, professionellen Rahmen.

Altenpfleger NRW verbinden die vielen anfallenden Alltagsaufgaben, wie das Waschen und Anziehen von Bewohnern bzw. Kunden mit medizinisch delegierten Aufgaben und ärztlichen Anordnungen. Dieser Beruf bietet aber auch Tätigkeitsfelder an, die sich deutlich von der Krankenhauspflege unterscheiden. Als Basis einer Langzeit-Begleitung, anders wie beispielsweise die Pflege im Krankenhaus, dient immer die individuelle Biografie und bekannten Gewohnheiten des Zupflegenden. Sie bezieht das soziale Umfeld, also die direkten Angehörigen einer Person, in die Pflegeplanung ein.

In der palliativen Pflege und Sterbebegleitung ist nicht mehr die Heilung das Pflegeziel. Hier steht die Lebensqualität durch Schmerzfreiheit, das Wohlbefinden, aber auch Wünsche und noch nicht erreichte Ziele im Vordergrund. Die Begleitung des Patienten und seiner Angehörigen ist eine zentrale Aufgabe der Altenpfleger NRW.

Die Heldenausbildung

Um ein bundesweites, verbessertes Ausbildungsniveau zu erreichen ist seit dem 01.01.2020 das neue Pflegeberufegesetz in Kraft getreten und garantiert unter anderem die Anerkennung von Berufsqualifikationen in anderen EU-Mitgliedsstaaten. Die neue generalistische Pflegeausbildung führt die Alten- und Krankenpflegeausbildung zusammen. Ziel ist es, dass zukünftige Fachkräfte alle Menschen, jeden Alters, in allen Versorgungsbereichen professionell pflegen können. Das heißt, dass alle Auszubildenden eine 2-Jährige schulisch, generalistische Ausbildung absolvieren. In dieser sie einen Schwerpunkt in einem der möglichen Bereiche wählen und diesen mit Hilfe des praktischen Teils der Ausbildung vertiefen. Auch zukünftig ist die tragende Säule die praktische Ausbildung.

WeBawi Alte Dame im RollstuhlZum dritten Lehrjahr kann der angehende Altenpfleger NRW zwischen dem generalistischen Zweig mit Abschluss als Pflegefachmann/frau oder dem spezialisierten Zweig, mit dem jeweiligen Abschluss des gewählten Schwerpunkts, entscheiden. Ergänzend zur beruflichen Pflegeausbildung besteht nun auch die Möglichkeit eines Pflegestudium, welches neue Karrieremöglichkeiten für Abiturientinnen und Abiturienten eröffnet. So sollen pflegewissenschaftliche Erkenntnisse schneller in der Praxis ankommen und die Innovationsfähigkeit steigern. Die Finanzierung der Ausbildung erfolgt nun über einen Landesfonds und soll so eine qualitätsgesicherte und wohnort- nahe Ausbildung ermöglichen.

Heldenanforderungen und Belohnung

Im Allgemeinen ist eine mittlere Reife, oder eine anderweitig abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung, sowie ein eintragsfreies Führungszeugnis Voraussetzung für eine Ausbildung in einem Pflegeberuf. Mit einem erfolgreich abgeschlossenen Hauptschulabschluss, mit mindestens zweijähriger Berufsausbildung oder Assistenz- oder Helferausbildung in der Pflege von mindestens einjähriger Dauer. Selbsterklärend werden auch ausreichende Deutschkenntnisse in Wort und Schrift gefordert.

In den verschiedenen Pflegeberufen gibt es keinen allgemein verbindlichen Tarifvertrag. Daher kann die Ausbildungsvergütung sehr unterschiedlich ausfallen. In jedem Fall erhalten Helden in Ausbildung ab dem ersten Ausbildungsjahr ein eigenes Gehalt von mind. 1.000 €, welches mit jedem Ausbildungsjahr steigt.

Ein neuer Held sorgt für frischen Wind

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Altenpflege NRW bietet ein breites Spektrum von möglichen Pflegeberufen und interessanten Jobangeboten. Fachkräfte in Voll- oder Teilzeit, Pflegedienstleitungen oder Pflegefachkräfte für Intensivpflege. Für jeden Held den richtigen Einsatzort. Auch in den Bereichen Betreuung, Hauswirtschaft oder Verwaltung werden immer fähige und motivierte Mitarbeiter gesucht. Alle gängigen Beschäftigungsarten werden angeboten, von der klassischen Festanstellung, über Praktikumsstellen bis hin zur freiberuflichen Variante.

Die eigentliche Jobsuche für Alten- und Krankenpflegern gestaltet sich im Allgemeinen unproblematisch. Nicht erst seit der Coronakrise wird händeringend Pflegepersonal gesucht. Altenpfleger NRW bietet Unmengen an offenen Stellen, bei staatlichen, kirchlichen und privaten Einrichtungen an.

Bei jeder erfolgreichen Bewerbung sind im Vorfeld einige Dinge zu beachten. Überlege dir wo deine persönlichen Stärken und Schwächen liegen. Ersteres sollte dabei immer im Vordergrund stehen. Beachte, dass vor allem in Pflegeberufen Fähigkeiten wie der Umgang mit Menschen, Kommunikation und Verantwortungsbewusstsein eine wichtige Rolle spielen. Daher solltest du auf jeden Fall auf diesen Gebieten über Kompetenzen verfügen. Hast du schon in einem Pflegeberuf gearbeitet? Ist dies nicht der Fall, empfiehlt sich vorab ein Praktikum oder einige Probearbeitstage zu absolvieren. Meist weiß man so schnell, ob dies die richtige Heldentätigkeit ist. Erstelle ein individuelles Anschreiben für deine Bewerbung. Informiere dich über die Firma, die dein zukünftiger Arbeitgeber werden soll. Am besten gelingt dies über die Firmenwebseite. Hier findest du auch das Pflegeleitbild des Unternehmens. In vielen Fällen werben Einrichtungen auch über bekannte soziale Medien für offene Stellen.

Was wird einem Pflegeheld geboten?

Um die Pflegeberufe attraktiver zu gestalten sind nicht nur Stundenlöhne, sondern auch Ausbildungsvergütungen bundesweit gestiegen. Meist werden auch Mitarbeiterwohnungen, verbesserte Sozialleistungen und interessante Fortbildungen für schon in der Pflege tätige Mitarbeiter in Aussicht gestellt. Die Aufstiegschancen, vor allem in der Altenpflege NRW, sind für Beschäftigte, die keine Angst haben nochmal die Schulbank zu drücken, enorm.

Was wird gesucht?

Altenpfleger NRW Helden, die Spaß an der Arbeit am Menschen haben. Motivierte, verlässliche und teamfähige Mitarbeiter, die frischen Wind mitbringen. Helden, die trösten und halten genauso wie pflegen und versorgen. Altenpfleger NRW sollten belastbar, emphatisch und flexibel sein und auch in schwierigen Situationen einen kühlen Kopf bewahren. Durch den engen Kontakt zu Angehörigen ist manchmal Kundenorientierung und Verhandlungsgeschick von Vorteil.

Für viele, die schon langjährig als Pflegende tätig sind, ist dieser Beruf eine Berufung. Auch wenn Löhne gestiegen sind, die attraktivste Seite an dem Beruf, als Altenpflege NRW, ist die Verbindung zum Bewohner bzw. Patient. Vor allem in der stationären Pflege bleibt eine emotionale Ebene, auf Grund der vielen gemeinsam verbrachten Stunden und den intimen Situationen, welche die Pflege von Menschen mit sich bringt, nicht aus. Oft wird zusammen gelacht, geweint und manchmal auch gesungen.

Pflegehelden müssen einen Weg finden um mit Themen wie Tod und Sterben umgehen zu können. Auch wenn alle Einrichtungen die Möglichkeit zur Supervision anbieten, sind Fähigkeiten zur Persönlichkeitshygiene zu erlernen und dringend anzuwenden.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass jeder, der sich beruflich neu orientiert oder erst am Anfang des Berufslebens steht, auch ein Pflegeberuf in Erwägung ziehen sollte. Vielleicht entdeckt der ein oder andere auf diese Weise in sich einen Pflegeheld und profitiert von diesem facettenreichen, spannenden und systemrelevanten Beruf

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