Personalvermittlung Pflege

WeBawi Fröhliche alte DameDie Suche nach Pflegekräften wird immer größer. Die Bevölkerung wird immer älter und benötigt so längere Betreuung in Pflegeheim, Krankenhaus oder der Seniorenresidenzen. Seit Jahren herrscht in der Pflege ein Mangel an Personal. Mit diesem Artikel möchten wir aufzeigen, was auf eine examinierte Altenpflegerin alles zukommt und wie lange die Ausbildung dauert.

Was ist eine examinierte Altenpflegerin?

Für die Pflege und Behandlung älterer Menschen bedarf es eine examinierte Altenpflegerin. Die Behandlungspflege kann sowohl in Pflegeheim oder zuhause durchgeführt werden. Bei der Behandlungspflege wird darauf geachtet, dass der Pflegebedürftige seine Medikamente und Injektionen verabreicht wird. Gleichzeitig wird der Blutzuckerspiegel kontrolliert und Verbände gewechselt. Wunden werden mit Salben und Verbände versorgt und ggf. werden Stützstrümpfe angezogen. Wenn nötig, wird ein Blasenkatheter gelegt und gewechselt. Gleiches gilt für deine Magensonde, diese bedarf besondere Pflege und kann nur von ausgebildeten Kräften gewechselt werden.

WeBawi Alte Dame im RollstuhlAls Alternpfleger bedarf es hohe Anforderungen sowohl körperlich als auch psychisch. Die Pflegekräfte müssen mit vielen schwierigen Lebenssituationen klarkommen und erleben viele Schicksalsschläge der Patienten und Angehörigen mit. Meist kommt bei den Patienten auch eine Demenz vor, mit der die Pfleger klar kommen müssen. Sie finden sowohl in Altenheimen als auch in Sozialstationen eine Anstellung. Alle Pflegeleistungen müssen genau dokumentiert werden um eine genaue Abrechnung gewährleisten zu können und um die Ärzte oder weitere Pflegekräfte über die Behandlung zu informieren.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Der Ablauf der Berufsausbildung zu examinierten Altenpflegerin ist in ganz Deutschland einheitlich. Sie dauert im Regelfall drei Jahre und wird im dualen System durchgeführt. Der praktische Teil wird im Krankenhaus oder in Altenpflegeeinrichtungen durchgeführt. Die Pflege der Patienten steht hierbei im Vordergrund, dennoch müssen alle Tätigkeiten hier auch genau dokumentiert werden. Nur so weis jeder andere ebenfalls über den Behandlungszustand des Menschen Bescheid.

Das Aufgabengebiet ist sehr vielfältig. Meist hilft die examinierte Altenpflegerin den Menschen bei verschiedenen Aufgaben des täglichen Lebens. Die Altenpflege gehört in Deutschland zum größten Dienstleisterbereich. Die Jobaussichten als Alternpfleger, sind durch den Mangel an Pflegekräften sehr gut.

Sowohl Krankenhäuser, als auch Pflegeheime bieten Ausbildungsplätze zur Altenpflegerin an. Der Ausbildungsvertrag wird mit der Einrichtung geschlossen. Erst durch den Abschluss kann die Berufs- oder Altenpflegeschule besucht werden.
Die Berufsausbildung umfasst einen theoretischen und praktischen Teil. Es werden dem Auszubildenden sowohl ambulante als auch stationäre Einsätze angeboten. So wird der Lehrling perfekt auf das spätere Arbeitsleben vorbereitet und durchläuft alle möglichen Arbeitsbereiche.

Der Abschluss erfolgt durch mehrere schriftliche Prüfungen. Waren diese erfolgreich, erfolgt eine mündliche und eine theoretische Prüfung. Wurden alle Prüfungen erfolgreich abgelegt, wird ein bundesweit anerkanntes Ausbildungszeugnis übergeben. Mit diesem Zeugnis kann sich dann beworben werden oder eine Weiterbildung gestartet werden.

Was verdient eine examinierte Altenpflegerin?

WeBawi Alte Dame mit blauem HemdDie Verantwortung in diesem Berufszweig ist sehr hoch. Gleichzeitig ist der Beruf sehr fordernd und sehr körperlich. In der Ausbildung liegt das Ausbildungsgehalt mit bis zu 1.300 Euro bereits im oberen Durchschnitt. Doch leider bleibt dies nach Abschluss nicht länger so. Als examinierte Altenpflegerin kann dann gerade mal noch mit einem durchschnittlichen Bruttogehalt von 2.500 Euro gerechnet werden.

Durch Wochenenddienst oder Nachtdienst, kann mithilfe der Schichtzulagen das Gehalt möglicherweise etwas gesteigert werden. Mit diesem Gehalt liegt eine examinierte Altenpflegerin im unteren Bereich aller Pflegekräfte. Meist mit zunehmendem Alter steigt der Lohn noch an, dies geht auf die Berufserfahrung und mögliche Weiterbildung zurück. Auch die Art des Betriebes spielt eine wichtige Rolle in Sachen Gehalt.

Im öffentlichen Dienst beispielsweise ist der Gehalt wesentliche höher als bei privaten Arbeitgebern. Gleiches gilt für das Bundesland, in welches man den Beruf ausübt. Die wenigsten Gehälter in der Altenpflege, werden beispielsweise in Sachsen-Anhalt gezahlt und die meisten in Baden-Württemberg.
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